„Neuland betreten, dorthin gehen, wo der seelsorgliche Notstand am größten ist“ – Verabschiedung von P. Marek Dziedzic OMI

„Neuland betreten, dorthin gehen, wo der seelsorgliche Notstand am größten ist“, mit diesen Worten umriss der Gastprediger P. Clemens Freisleben aus Salzgitter die innere Haltung mit der der scheidende Pfarrer von St. Ludgerus, P. Marek Dziedzic OMI, sich nun nach fünf Jahren Tätigkeit in Weseke, Burlo und Borkenwirthe auf den Weg in die Mission nach Skandinavien macht. Dort übernimmt er auf Wunsch der Ordensleitung eine Aufgabe in der muttersprachlichen Gemeinde. In einem bewegenden Festgottesdienst mit vielen Gästen aus Orden, Kirche und Gesellschaft verabschiedeten sich die Gemeindemitglieder am Pfingstsonntag von ihrem Seelsorger und ließen die bedeutenden Ereignisse seiner Dienstzeit in Borken noch einmal Revue passieren. „Wir haben mit ihnen gemeinsam viel in diesen fünf Jahren angepackt und erreicht“, würdigten Georg Dillhage vom Verwaltungsausschuss und Heinrich Schäfersküpper für den Pfarreirat die Arbeit des Ordenspriesters. Dazu zählten vor allem die zahlreichen Baumaßnahmen, die in den zurückliegenden Jahren erfolgreich umgesetzt werden konnten: der Neubau der Weseker Trauerhalle, die Erweiterungen an den Kindergärten und der Aufbahrungshalle in Borkenwirthe, sowie die mehrphasige Renovierung der Pfarrkirche. „Doch vor allem werden wir sie als lebensfrohen Seelsorger mit einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen vermissen“, resümierten die Pfarreivertreter das Wirken von P. Dziedzic. Für die Stadt Borken sprach der stellvertretende Bürgermeister Hubert Börger Dankworte und humorvolle Wünsche für die Zukunft aus: „Wir würden uns nicht wundern, sie eines Tages mit dem Bischofsstab in das Konklave einziehen zu sehen. Sie waren schließlich immer für eine gelungene Überraschung gut.“ Andrea Saward vom Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde dankte P. Marek für die ökumenische Zusammenarbeit, die sich oftmals gerade in den kleinen Dingen des Alltags gezeigt habe. So war es verständlich, dass P. Marek Dziedzic beim anschließenden Gemeindeempfang im Pfarrheim nicht nur viele Hände schütteln durfte, sondern auch so manches wehmütige Wort über seinen doch so frühen Abschied aus St. Ludgerus hören konnte. Er selbst blieb bei seinem Abschied so, wie ihn die Menschen in seiner Pfarrei in den Jahren kennengelernt hatten und dankte seinen Gemeindemitgliedern mit bescheidenen, wenigen Worten, dennoch aber sichtlich bewegt, für die schöne Feier und die vielen Wünsche für seinen weiteren Lebensweg.
(Bericht von Pastoralreferent Matthias Winter)

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